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Mit
SEXDROPS
legt Robert Görl sein drittes Album für Disko B vor,
nach dem DAF-Split 1986 sein viertes Solo-Album in Reihe. Aufgenommen
in den Birminghamer DOWNWARDS Studios, co-produziert von Karl O'Connor,
der unter seinem Pseudonym REGIS zu
den wichtigsten englischen Techno-Acts zählt.
Nach Regis' eigenen Worten hat ihn keine andere
Band
in den 80er Jahren so stark beeinflusst wie die Deutsch-Amerikanische-Freundschaft
(DAF). Eine Dekade später also eine Kollaboration, die durchaus
als "Techno Dream Team" durchgehen kann.
"Minimalistik mit Energie aufladen" Im weitesten
Sinne "Klassischer Techno" ist zu hören auf SEXDROPS.
Acht puristische, straighte Tracks, die sich im entsprechenden Kontext,
dem Club sowie auf guten Soundsystems, zu elektrifizierenden Monumenten
entfalten. Energetisch, vorwärtstreibend, unaufhaltsam pumpend vermitteln
diese Tools eine Aufbruchstimmung, die inzwischen immer seltener
zu hören ist.
Das Album steigert sich von Track zu Track in immer schwindelerregendere
Höhen, in denen ein Zurück
umso schwerer fällt, je intensiver die Loops und Beats einem um
die Ohren pfeifen. Einer positiven, frischen Prise gleich brausen
die SEXDROPS durch die Gehirnwindungen. "Techno ist der unmittelbare
Moment vor der Befriedigung, nie die Befriedigung selbst."
ROBERT GÖRL bleibt seinem künstlerischen Weg treu, auf SEXDROPS
so essentiell wie nie zu zuvor.
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