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Tracklisting
01. Auftakt
02. Un Bug (feat. Alice)
03. Interregio
04. Dance And More (Album Version)
05. Zwischenspiel
06. 606 (The Number Of The Beat)
07. Intermezzo
08. Minimal Scheissegal (feat. Alice)
09. Hoplahop
10. Nick
11. Karacho
12. So Dance (feat. Alice)
13. Start
14. Whateverman
15. Moog Interlude
16. Romy (feat. Martin Haygis)
17. Jodel
18. Offset
19. Knarz V
20. Inviolata Version
21. Extro
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Gebrüder
Teichmann auf Disko B!
Die
in Berlin residierenden Exil-Bayern, Festplatten Label-Betreiber
und musikalische Weltreisenden Andi & Hannes Teichmann bringen
uns nach dem glänzenden Erfolg der Yesternight EP (Platz 25
der Groove Charts, Hot Shots DCC), endlich ihr erstes Album "The
Number Of The Beat".
Seit 8 Jahren nun führen sie erfolgreich ihr Label Festplatten,
sie haben die Welt gesehen (Europa, Sibirien, Japan, Südamerika
und Naher Osten aufgelegt & live gespielt), sind von Regensburg
nach Berlin ausgewandert, haben auf Kompakt und als Mitglieder von
beigeGT auf L´age D´Or veröffentlicht.
Nun
haben sie eine neue Heimat in der alten Heimat gefunden. Mit Upstart
haben sie einen Labelboss gefunden, den sie seit 10 Jahren kennen
und mit dem sie auch schon zu Ultraschall-Zeiten viel erlebt haben.
War das Ultraschall doch der erste Club, wo Andi und Hannes als
junge Raver zunächst Gast und später DJ´s waren.
Aus diesem Grund vertrauen sie ihr phänomenales Debüt
Album Disko B an. Bekannt für ihre vielseitig rockenden DJ-
und Live-Sets, hört man ihnen die Liebe und Begeisterung für
die Musik immer an. Ihr Vater ist Jazz Saxophonist und so kommen
beide von der "handgemachten Musik", dieses hat großen
Einfluss auf ihre Musik.
Aber welche Nummer hat
der Beat denn nun? Bei den Teichis hat er viele. Das liegt zum einen
an den analogen Maschinen, die sie trommeln lassen, zum anderen
am unverkrampften Musizieren. Und so gibt es recht Unterschiedliches
auf dem Album zu Hören. Da wären die Kooperationen mit
der Chanteuse Alice Clement, die in Französisch, Deutsch und
Englisch und mit ungebremster Energie zunächst einen Fehler
in der Matrix ausmacht ("Un bug"), um dann auf dem knochentrockenen
"Minimal Scheißegal" den uninspirierten Berliner
Minimalhype anzubatteln und letztendlich mit dem popigen "So
Dance" ihrem Publlikum empfiehlt doch einfach bis zum umfallen
zu tanzen. Oder das bereits auf Speicher erschienene Rave-Monster
"Dance & More", daß hier mit "Karacho"
noch einen großen Brüder bekommen hat. Natürlich
darf auch der beigeGT Sänger Martin Haygis nicht fehlen, auch
wenn er auf dem verspielt klickern und brummenden "Romy"
lieber Alan Delon wäre. "Offset" zeigt, daß
es auch noch viel deeper geht und der Titeltrack behauptet sehr
funky und diskoesk das 606 "The Number of the Beat" sei.
Doch der Beat hat auch noch ganze andere Nummern, sanfter und weniger
pro Minute:"Nick" bringt den Walzer zurück in die
elektronische Musik, "Whateverman" lässt sich die
Sonne auf den Bauch scheinen und schwimmt auf dicken Beats und Bass
mit Cello und Gitarre in den Wellen des Tape-Delays, "Inviolata"
basiert gar auf einer Motette von Guilaume de Machaut aus dem 14
Jahrhundert. Und trotzdem passt alles zusammen...
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